Die Schmiede

Die Schmiede

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Als einer der ältesten Berufe der Menschheitsgeschichte gilt der Schmied.
Noch heute ist eine Ausbildung in diesem Handwerk möglich, jedoch hat sich die Bezeichnung für diesen Beruf geändert.
Die heutige Bezeichnung ist Metallbauer.

Der Schmied im Mittelalter stellte Waffen, Werkzeuge und Geräte aus Eisen, Bronze und anderen Metallen her. Schmiede wurden im Mittelalter sehr geschätzt und gesucht. Schon sehr früh gab es in diesem Beruf Spezialisierungen, vor allem in den Städten mit Zünften.

Die Schmiede wurden unterteilt in Waffenschmied, Messerschmied, Nagelschmied, Harnischmacher, Kupferschmied und Kunstschmied.

Der Schmied galt als ein unverzichtbarer Beruf.
Neben der Ausbildung lebt das Schmiedehandwerk vor allem von der eigenen Praxis.

Kunstschmiede gibt es nach wie vor im nationalen und internationalen Raum.
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Ein Hufschmied ist ein Spezialist für die Pflege (das Ausschneiden) und das Beschlagen von Tierhufen mit Hufeisen oder anderen Materialien.
Die Hufeisen und Hufnägel stellt er traditionell auch selbst im Schmiedeprozess her bzw. passt die Hufeisen der Form des Hufes an.
Die Arbeit beinhaltet auch die Behandlung verletzter und kranker Hufe.
In Österreich und der Schweiz ist „Hufschmied“ die korrekte Berufsbezeichnung, in Deutschland wird der Beruf offiziell „Hufbeschlagschmied“ genannt.

Beschreibung der Schmiedehütte
Eine Schmiede bzw. Schmiedehütte ist ein Haus, in dem geschmiedet wurde. Die Hufeisen zum Beispiel oder die Schwerter. Dort standen Amboss, Esse, Blasebalg und sonstige Werkzeuge des Schmieds. Die Schmiede konnte außerdem ein Lager haben, in dem Kohle und Eisen/Stahl Gelagert wurden.
Video zu Punkt 1: Der Schmied
Video zu Punkt 2: Hufschmied
Schmiedehammer in 3D